Montag, 30. Januar 2012

Stell Dir vor, es ist Krieg...

//* stolpert in den Axt'schen Salon und lässt sich schnaubend in einen Sessel fallen
//*  atmet tief durch

Freunde und Zufallsleser! Was ich soeben gefunden habe, lässt mir den Mund sperrangelweit offen stehen. Es ist fast schade, dass sich diese Begebenheit nicht in meinen Hallen zugetragen hat.

Am 16. November schreibt Bloggerin Myriel von Bücherzeit eine Rezension. John Asht "Twin-Pryx. Zwillingsbrut" heißt das Machwerk. 

Einige Stunden Wochen später, um 0.05 Uhr, hinterlässt John Asht, der offenbar stündlich monatlich seinen Namen googelt, diesen herzigen Kommentar:









Bis 3.45 Uhr hat John Asht sich eine erhebliche Portion Rage angesoffen:









Am nächsten Morgen ist seine Verlegerin auch ungehalten, oder besser gesagt, der Frau steht das Wutpipi in den Augen:

















Anfeindungen, Drohungen, Handlangertätigkeiten. Uiuiui, böse Myriel aber auch. Das klingt nach einer ungesunden Paranoia. Und ist anscheinen auch eine. Nochmals Auftritt Verlegerin:



















Wirtschaftskriminalität. Is klar. Dann möchte ich Myriel an dieser Stelle sehr gerne im Axt'schen Salon begrüßen, der Mutterzelle aller Wirtschaftskriminellen! Sehen Sie Verbrechen, die ihresgleichen suchen; sehen Sie Verschwörungen, Affären und fette Damen!

Oder vielleicht darf ich solche bösen Dinge ja schreiben, weil ich doch "studierte Literaturkritikerin" bin. Pssst, es muss "studierte Literaturwissenschaftlerin" heißen, aber Frau Roder war halt grad so in Rage.

Unterm Strich eine Selbstdemontage, die man fast nicht glauben mag. Priceless. Bis heute haben 387 Menschen den Vorfall auf Bücherzeit kommentiert (387! Davon darf man hier ja nur träumen. Nein, das war kein Vorwurf). Da lob ich mir den Rainer Wolf, der sich nicht dazu herablässt, Blogger zu bedrohen, sondern Schmähungen mannhaft erträgt. Herr Wolf, sollten Sie jemals noch ein Buch veröffentlichen, dann lese ich es wieder. Versprochen.

Edit: wer heute noch nicht ausreichend RTL geschaut hat, dem lege ich einen Besuch auf dem Blog "Rauhe Sitten" ans Herz. Dort ist Blogger Ekkart John Asht auf den Grund gegangen und hat Dinge zutage gefördert, die mich in ihrer Ekelhaftigkeit sprachlos machen. Und damit meine ich nicht die Leseprobe.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein Monat! (Lag zwischen Veröffentlichung der Rezension und Veröffentlichung des ersten Kommentars; Freilich tut es der Schmierentheaterhaftigkeit der ganzen Sache nicht wirklich Abbruch...)

lizzz hat gesagt…

Ups, scheiße. Wie unaufmerksam von mir. Dabei hätte es so schön ins Bild gepasst! Wird korrigiert, danke.

Fandom hat gesagt…

Zum Thema erlaube ich mir, auf unsere Februarausgabe hinzuweisen. Die hat die Titelgeschichte "DIE REZIMAFIA" und beschäftigt sich exakt mit diesem Fall. Das Schöne: der Download kostet nix. :-)

http://www.fandomobserver.de/2012/02/fo272/

lizzz hat gesagt…

Oh, super! Vielen Dank für den Hinweis, werd ich mir gleich runterladen.

jens hohmann hat gesagt…

vollkommen bekloppt der Typ...