Mittwoch, 30. Juni 2010

Tag 9: Mein erstes Buch.



Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Da gibt es nichts, und wirklich gar nichts, hinzuzufügen. Ist schließlich so'n Über-Klassiker der Kinderliteratur. Aber eine kleine Anekdote hab ich, falls es wen interessiert. Die Axt hat mit diesem Buch das Lesen gelernt: als der Großvater des ständigen Vorlesens müde wurde, beharrte die kleinkindtrotzige Axt darauf, das dann eben selbst zu können. Um nicht länger von den vernachlässigenswerten Befindlichkeiten des gebeutelten Großvaters abhängig zu sein! Dem armen Mann blieb also nichts anderes übrig, als dem ungeduldigen Balg beizubringen, wie das mit dem Lesen so geht. Zum Glück war er von Beruf – man ahnt es – Deutschlehrer.

Seitdem ist ein Buch mein ständiger Begleiter. Und mein allererstes Exemplar von Jim Knopf besitze ich bis heute, sogar der Einband ist noch dran. Dafür, dass es bald 30 Jahre auf dem Buchrücken hat, ist es in verhältnismäßig besserem Zustand als ich.

Kommentare:

Nehalenia hat gesagt…

Ja, das lief bei mir ähnlich ab, mit einem meiner ersten Bücher, der Gesamtausgabe aller Pippi Langstrumpfgeschichten... http://images.buch.de/images-adb/85/39/8539e9c0-6b0b-4dcf-b9ba-7f69592ea221.jpg

Weil meine Mutter beim Vorlesen oft immer langsamer wurde und schließlich sogar einschlief (mein Bruder war noch sehr klein und anstrengend und sie hatte gerade wieder zu arbeiten begonnen, es ist also verzeihlich), war ich genervt und las selber, obwohl wir in der Schule gerade erst alle Buchstaben gelernt hatten.

Dr. Borstel hat gesagt…

Au fein, Jim Knopf ist natürlich super. Verbinde ich zwar eher mit der Augsburger Puppenkiste, aber gelesen habe ich es damals natürlich auch.

lizzz hat gesagt…

Jaaa, da habe ich auf Youtube Ausschnitte von gesucht, für den Artikel hier. Aber nix brauchbares gefunden. Tipps?

Oliver hat gesagt…

Ich hab die alte Ausgabe von Jim Knopf auch noch, von 1961. Da war ich zwar noch nicht ganz geboren, aber dafür bin ich dann damit aufgewachsen (und mit "Die Brüder Löwenherz" von Astrid Lindgren, 1974). Leider hab ich den Umschlag irgendwann weggeworfen, weil er zerrissen war ... Aber der Inhalt bleibt ja, und wenn man dran denkt, wird einem warm ums Herz.

info hat gesagt…

zu jim knopf ist gerade ein sehr empfehlenswertes buch erschienen, was mir das buch noch einmal von ner anderen seite gezeigt hat. mehr dazu auf dem weblog zum buch:

http://jamesknopf.blogspot.com/