Freitag, 21. August 2009

Random House goes Marketing 2.0


In Zeiten rückläufiger Buchverkäufe muss sich ein Verlag schon was einfallen lassen...nee Moment, der Satz klingt irgendwie spießig.

Neuer Versuch: Die großkopferten Verlage kommen jetzt marketingtechnisch durch die Hintertür (Assoziationen, jaja), um die werberelevante Zielgruppe – das sind wir – vermeintlich geschickt zu umgarnen. Random House hat von seiner Werbeagentur offenbar einen Tritt in den Popo bekommen und sich überreden lassen, Charlie Hustons aktuelles Werk jetzt total crazy und abgefahren und integriert und guerillamäßig zu bewerben. Das klingt jetzt gewollt lustig. Egal.

(Ob die alten Herren im Vorstand jetzt Basecap und Grillz tragen müssen, wegen der neuen jungen Unternehmenskultur? Ignoriert mich: Ich hab das Wochenende im Blick und zu viel Kaffee intus, da mach ich gerne mal den Kasper.)

Ich meine, ja klar ist das jetzt wieder so ein bisschen gewollt, aber irgendwie gefällt's mir. Ist mal was anderes. Wenn ich mir diese grauenhaften Eckfeldanzeigen anschaue, die Verlage sonst in irgendwelchen Magazinen schalten, dann ist mir dies hier wirklich lieber.

Wie finden wir das?

(Edit: Keine Meinung, nirgends? Komisch, ich dachte, an diesem hier würden sich vielleicht die Geister scheiden und freute mich schon auf polarisierende Kommentare!)






Kommentare:

Paleica hat gesagt…

wow. das ist ziemlich abartig. und grauslich. mich sprichts deswegen nicht so wirklich an, weil ich weder splatter mag noch so der supervisuelle typ bin eigentlich. aber vielleicht triffts den nerv der zielgruppe?

lizzz hat gesagt…

Ich bin auch etwas zwiegespalten. Finde es aber gut, dass die sich noch so richtig Arbeit machen mit dem Autor. Irgendwie sagt mir das zu.